Mal- und Zeichenmaterialien

Blei- und Farbstifte

abc
Haltung des Bleistifts

Der Bleistift ist heute nicht nur im Kunstbereich einer der gebräuchlichsten Stifte zum Schreiben, Skizzieren und auch zum Zeichnen. Der Bleistift erlaubt es durch Anwendung von feinen oder dicken Strichen, Schrift und Zeichnungen zu variieren und zu modulieren. Je härter die Mine ist, umso stärker reagiert sie auf den geringsten Druck der Finger, und umso fetter und schwärzer wird der Strich. Je weicher die Mine ist, umso mehr ist der Strich fein, heller grau und trocken. Diese Bleistifte eignen sich für Architekten und technische Zeichner.

 

abc
Farbstifte und Minen

Farbstifte gibt es genau wie Bleistifte heute in vielen verschiedenen Ausführungen. Durch die modernen Herstellungsmethoden sind die meisten Markenfarbstifte von ausgezeichneter Qualität. Manche der Farbstifte sind wasserlöslich. Mit einem Marderhaarpinsel, der mit sauberem Wasser angefeuchtet ist, können die mit dem Stift aufgetragenen Farben abgeschwächt und die Farbtöne miteinander verbunden werden.

In der ABC Kunstschule Paris werden Sie die Materialien, mit denen Sie künstlerisch umgehen werden, ausführlich kennenlernen. Viele praktische Tipps und Anleitungen erwarten Sie. Lesen Sie hier einige Auszüge aus dem Fernkurs-Studienmaterial zum Thema „Blei- und Farbstifte“:

 

„Die heute gebräuchlichen Bleistifte sind von hervorragender Qualität, die traditionellen mit Holzfassung genauso wie die zahlreichen Minenstifte, die auf dem Markt sind (die Minen dazu gibt es in verschiedenen Stärken).


Härteskala von hart nach weich:
Die Härtebezeichnungen H, F, B sind die Anfangsbuchstaben der englischen Wörter für hart, fest und schwarz.

9H – 8H – 7H: sehr hart; für Lithografen und Xylografen
6H – 5H – 4H: für Architekten und Ingenieure, für ganz exakte Zeichnungen und Pläne
3H – 2H – H: hart; für scharflinige Zeichnungen und leichte Schattierungen
F: für feine Zeichnungen
HB – B: mittelweich; für mittlere Schattierungen und feine Zeichnungen;
     gebräuchlichste Schreibhärte
2B: für kräftige Schattierungen; Schreibstift
3B – 4B: für Studien und Skizzen
5B – 6B: für tiefe Kernschatten
7B – 8B: für tiefste Kernschatten und tiefschwarze Zeichnungen

abc
Farbstiftstudie Stillleben

Ursprünglich war die Bleistiftmine aus natürlichem Graphit, einem Kohlenstoffmineral; heute wird sie aus einer Mischung von fein gemahlenem Graphit und einem Bindemittel hergestellt. (...)
Im Prinzip kann Bleistift auf allen Papieren, außer Glanzpapier, verwendet werden. Um aber gute Resultate zu erhalten, vor allem, wenn man eine sorgfältige Arbeit machen möchte, sollte man entweder Ingres-Papier oder ein anderes ziemlich stark geleimtes Papier verwenden. (...)
Beim Arbeiten mit Farbstiften soll auf keinen Fall durch schwaches Reiben nur leicht auf das gekörnte Papier aufgetragen werden. Der Stift muss fest aufgesetzt werden und soll einen vollen und intensiven Ton ergeben. Hierauf beruht u.a. der Reiz von Kinderzeichnungen.
Erwähnt seien noch die Ölmalstifte. Mit ihnen kann man in ziemlich dicken Schichten arbeiten und sehr volle Töne erhalten. Im allgemeinen verwendet man sie, um eine Ölmalerei auf Leinwand oder Papier zu vervollständigen und abzuschließen. (...)“

 

 

Wollen Sie mehr zu diesem Thema erfahren, fordern Sie unverbindlich unser Gratis-Informationsmaterial an.

 


 

abcabcabc